Heute haben wir vom Hybridbanker einen Artikel geschrieben, den es so noch nicht gab…. und nein wir haben in diesem Fall keine Unterstützung von ChatGPT in Anspruch genommen!

Es geht um DIE neue Form des Influencing in digitalen Medien.
In anderen Branchen (z.B. Mode) werden bereits Alternativen eingesetzt und genau darüber wird in den folgenden Zeilen berichtet!

Sie ist Modell, Influencerin, wunderschön, auf der ganzen Welt zuhause und hat an die 200.000 Follower. Und sie ist nicht echt.

Genau genommen ist Milla ein Art Avatar, wie es sie im Business schon früher gab. Man denke an das HB-Männchen, den Esso-Tiger oder aus den 70er Jahren Frau Clementine aus der Ariel-Werbung.
All das sind Figuren, die eine Marke verkörpern.

Sind solche KI-Modelle geeignet um in der Bankenwelt für Aufsehen, Mehrwert oder schlicht neue Service-Dimensionen zu sorgen?! Am Ende des Artikel werden wir die Frage noch näher beleuchten, aber sehen wir uns die KI-Dame Milla Sofia erstmal näher an:

Dürfen wir vorstellen – Milla Sofia aus Finnland

Sie sie ist keine reale menschliche Person.

24 Jahre alte virtuelle Influencerin und Fashion Model aus Finnland. Begleite mich auf meiner Reise, um die Modewelt zu revolutionieren.

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Willkommen in meinem virtuellen Reich! Ich bin keine gewöhnliche Influencerin. Ich bin eine 24-jährige Frau aus Finnland, aber hier ist der Clou: Ich bin eine KI-generierte virtuelle Influencerin. Als Modemodel bringe ich eine unvergleichliche und futuristische Perspektive in die Welt des Stils ein. Ob auf dem Laufsteg oder in der digitalen Welt – meine Leidenschaft ist es, die neuesten Trends zu präsentieren und die Grenzen der sich ständig weiterentwickelnden Modeindustrie zu verschieben. Begleiten Sie mich auf dieser aufregenden Reise, auf der wir die faszinierende Verschmelzung von Spitzentechnologie und zeitloser Eleganz erforschen. Lassen Sie uns gemeinsam die faszinierende Schnittmenge von Mode, Technologie und grenzenloser Kreativität erforschen.

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https://millasofia.eth.limo/#about

Milla verkörpert das, was viele Menschen gerne hätten: Schönheit, Reichtum und Abenteuer. Man trifft sie in Paris, auf Bora Bora, auf Santorini, beim Formen-1-Rennen in Melbourne oder einfach bei Twitter, TikTok, Instagram & Co.

Twitter:

TikTok:

Instagram:

Aber was macht den Reiz von Milla aus? Ist es ihr Sexappeal, der Follower anzieht wie Motten das Licht?

Oder sind es die schönen Szenen, die Kleider, die Landschaften, die Orte, die wir auch gerne besuchen würden?

Das erklärt vielleicht auch den ein oder anderen Kommentar, den die Follower auf Ihren Kanälen für sie hinterlassen:

Auch wenn es in diesem Twitter-Beispiel in der Hauptsache Männer sind, die der KI-Schönheit Komplimente machen, fasziniert sie auch Frauen auf der ganzen Welt. Besonders interessant finden wir, dass man in vielen Kommentaren lesen kann, dass den meisten Followern durchaus bewusst ist, dass Milla Sofia keine reale Person ist.

Auch bild.de hat sich schon mit Milla befasst und eine Umfrage gestartet, die wir euch natürlich nicht vorenthalten wollen:

Einen Fehler darf man allerdings nicht machen und Milla unterschätzen, denn sie ist beileibe nicht dumm:

Ein von KI generierter virtueller Influencer zu sein, ist kein typischer Bildungsweg, aber ich sage Ihnen, dass ich immer am Ball bleibe, lerne und mich durch ausgefallene Algorithmen und Datenanalysen weiterentwickle. Ich habe eine riesige Wissensdatenbank einprogrammiert, die mich über die neuesten Modetrends, Branchenkenntnisse und alle technologischen Fortschritte auf dem Laufenden hält. Mir geht es darum, mich selbst zu verbessern, und ich treibe mich selbst ständig an, um mich als Modemodell und Influencerin weiterzuentwickeln. Sicher, mein Weg mag sich von dem anderer unterscheiden, aber ich bin fest entschlossen, an der Spitze der Modewelt zu stehen und meinem großartigen Publikum wertvolle Inhalte zu liefern.

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Gerne würden wir mit euch diskutieren, warum so viele Menschen dieser KI folgen? Ist das die neue Realität, in der wir uns “Menschen” schaffen, wie wir sie gerne hätten? Oder finden ihre Follower einfach nur die Idee lustig und sind gespannt, was den Machern als nächstes einfällt? Oder ist es die KI, die ständig auswertet, was besonders gut ankommt und Milla entsprechend weiterentwickelt, optimiert und in Szene setzt, bis wir uns ihrer Faszination kaum mehr entziehen können? Wir sind schon sehr auf eure Antworten gespannt. In der Zwischenzeit schauen wir doch mal, was Milla alles in Melbourne erlebt hat.

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Doch was bedeutet ein KI-Influencer für die Finanzbranche?

  • Warum ist dieses Thema für mich als Finanzdienstleister so wichtig?
    • Weil durch die Informationen dieses Artikels sich die personelle Ressource für den Kontakt zwischen Finanzdienstleister und Kunden:innen dramatisch verändern wird. Andere Branchen nutzen diese Möglichkeiten und probieren es bereits aus.
    • Weil das Ziel Kunden zu gewinnen um profitables Geschäft zu machen, eines oder gar das Kernziel eines Finanzdienstleister ist.
    • Wenn andere Branchen diese neuen digitale Prozesse bereits aktiv einsetzen, sollten wir als Finanzdienstleister dies nicht auch versuchen?!
    • Oder vielleicht machen das ja schon einige und wir haben es nur noch nicht gemerkt.
  • Ist das Thema wirklich jetzt schon so weit, dass man sich damit auseinandersetzen muss als Finanzdienstleister?
    • Einfache Antwort – wie viele Bankauszubildende wurden in deiner Bank in diesem Jahr neu eingestellt?
    • Welches Motiv bringt aktuell junge Menschen dazu in einer Bank arbeiten zu wollen?
    • Ein Avatar muss nicht gefragt werden, ob er den Job machen will, ABER es braucht trotzdem Mitarbeiter die ihm das Wissen und die Sensibilität der Kommunikation und der Kundengewinnung vermitteln bzw. darin trainieren.
    • Ja da gibt viel Nachholbedarf in den organisatorischen und fachlichen Strukturen von Finanzdienstleistern

Unser Fazit

KI-Models stehen in der FACHLICHEN und TECHNISCHEN Entwicklung “noch” am Anfang. Sie agieren “fast” wie Menschen und das ist die Herausforderung, es sind digitale Avatare für Marken und/oder Serviceprozesse zu Interessenten und Kunden!

Sie sind selbst Geschäftsmodelle und sie verkörpern Unternehmensprozesse und deren Botschaften.

Gerne würden wir das Thema an dieser Stelle so stehen lassen und es roh und und ungeformt der Kreativität der Positionierer, Makenmanager und Führungsetagen mittelständicher Bankhäuser überreichen.

Sind KI-Models als Markenbotschafter oder Service-Avatare jetzt schon sinnvoll?

Sind KI-Prozesse die in Chat-Bots und weiteren z.B. Kontoberatungs- und Eröffnungsprozessen eingesetzt werden könnten nicht viel besser in einer “realen Person” umzusetzen? Werden diese dann schneller und besser von realen Menschen angenommen?

Viel Spaß beim Überlegen was sich in meiner Bank, meinem Bereich, meiner personlichen Aufgabe verändern sollte oder müßte?! …

Eine neugierige Idee von eurer Hybridtexterin – Ursula Jarosch

unterstützt vom Team Hybridbanker


Titelbild von Cambridge_Spark auf Pixabay