Angst vor 2030

2030. Für viele ein Schicksalsjahr: das Ende vertrauter Geschäftsmodelle. KI übernimmt. Banken überflüssig? Behörden automatisiert? Beratung digital ersetzt?

Alles nachvollziehbar. Und aus der Jetzt-Denke heraus sind solche Zukunfts-Szenarien auch vorstellbar. Aber denken wir nochmal eine Minute nach. Vielleicht ist ‚2030‘ weniger ein Ende als vielmehr ein Prüfstein. Ein Brennglas dafür, welche Organisationen verstanden haben, worauf es in einer digitalisierten Welt wirklich ankommt. Die entscheidenden Fragen:

  • Wer vertraut Ihrer Bank, Ihrem Unternehmen, Ihrer Organisation heute?
  • Wer soll Ihrer Bank, Ihrem Unternehmen, Ihrer Organisation in Zukunft trauen?
  • Welche klar umrissene Bedarfsgruppe steht im Zentrum?
  • Welchen Nutzen stiften Sie, den keine Maschine oder KI in Ihrer ureigenen Qualität ersetzen kann?

 

Bedarfsgruppe + Nutzen = Zukunft

Ja, lesen sie diese ‚Formel‘ nochmal durch: Bedarfsgruppe + Nutzen = Zukunft. Perspektive entsteht nicht durch Garantien oder Tools. Sie entsteht durch die Fähigkeit, Beziehungen aufzubauen, Mehrwert zu schaffen und kontinuierlich zu lernen. Organisationen, die eine klar definierte Zielgruppe haben und dieser Zielgruppe echten Nutzen bringen werden gebraucht. Auch über 2030 hinaus. Was es braucht ist eine echte Beschäftigung mit Menschen. Denn deren Bedürfnisse, Probleme, Engpässe – nennen Sie es wie Sie wollen – sind endlos.

Meine Botschaft ist klar. Keine Angst vor 2030.
Schauen wir lieber heute sehr selbstkritisch auf unsere Geschäftsmodelle.
Enger, klarer, menschlicher.