Der Einzug von künstlicher Intelligenz in den Alltag eines jeden von uns hat bereits schon stattgefunden. Egal ob es der persönliche Fitnesstracker oder das allgegenwärtige Smartphone ist. Sekündlich werden Daten von mir und meinen Handlungen erzeugt und an unterschiedlichste Plattformen gesendet. Wer profitiert von diesen Daten ? Welche Chance habe ich darauf Einfluss zu nehmen?

Ein neuer Beitrag von Mike Walsh „sorry alexa“ wirft Fragen auf, die jeden von uns ganz persönlich betreffen. Es geht nicht nur um den Service den wir gerne nutzen, sondern um das Thema „Was passiert mit den Daten“. Im Folgenden habe ich mir zu Auszügen des Artikels Kommentare überlegt.

Wir brauchen einen neuen Ansatz für die künstliche Intelligenz. Ich spreche nicht von neuen Datensätzen, maschinellen Lernmodellen oder Chip-Designs. Es war ein langer und seltsamer Weg von Pionieren wie Ada Lovelace und Alan Turing zu billigen, intelligenten Lautsprechern, die Ihnen eine Pizza bestellen, Ihnen das Wetter sagen und Ihnen die Nachrichten vorlesen können. Aber ist es jetzt – angesichts der übergreifenden Überwachung, der allgegenwärtigen Adtech- und Cybersicherheitsbedrohungen – an der Zeit, über einen alternativen Weg nachzudenken? Wie wollen wir die künstliche Intelligenz nutzen, wie sollen unsere Daten gesammelt und verwendet werden und wer profitiert letztendlich in einer algorithmischen Gesellschaft, die von einer Handvoll Plattformen betrieben wird?

Quelle: sorry alexa übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Die Ausführungen von Mike Walsh haben mich nachdenklich gemacht. Denn es fühlt sich ja schon fast wie in „alten“ Science-Fiction Filmen an, was gerade in der Welt passiert. Da ist Covid-19 nur eine Randerscheinung, denn hierfür wird es in absehbarer Zeit einen Impfstoff geben. Nur für das Wachstum einer allgegenwärtigen KI gibt es keinen Impfstoff oder eine Anti-Virus Software.

Auch hierzu liefert der Artikel von Mike eine spannende Aussage:

Meiner Ansicht nach gibt es einen signifikanten und relativ unerforschten Unterschied zwischen öffentlicher KI und privater KI. Ein Großteil der KI ist heute öffentlich. Dienste wie Alexa, Cortana, Google und Siri nehmen alles, was sie hören auf, verarbeiten es in der Cloud und liefern dann eine relevante Antwort oder lösen eine Aktion aus. Leider ist der Preis für diese magische Sprachfähigkeit, dass Ihr Leben nicht nur algorithmischen Analysen ausgesetzt ist, sondern einer riesigen Organisation von menschlichen Mitarbeitern und Auftragnehmern, deren Aufgabe es ist, die Effizienz und Genauigkeit des Systems zu verbessern.

Quelle: sorry alexa übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Die Defintion von

  • öffentlicher KI
  • privater KI

sind ein neuer Ansatz, der eine Chance bieten könnte, zumindest die Datenherkunft und Verarbeitung eindeutiger zu regeln und am Ende auch dafür einen Preis zu finden. Denn es sind ja „meine“ Daten die gerade durch ein drittes Unternehmen verarbeitet werden.

Für viele grundlegende Anwendungen, ob es nun darum geht, das Licht im Haus einzuschalten oder den Fernseher zu steuern, bedeutet eine KI mit On-Device Steuerung für die Verarbeitung im Gerät, dass das Hochladen Ihrer Stimme in die Cloud weder notwendig noch wünschenswert ist. Aber was passiert, wenn Sie eine komplexe Anfrage haben und trotzdem Privatsphäre wünschen?
Ich glaube, dass wir in den nächsten Jahren den Aufstieg der privaten KI erleben werden. Privat in dem Sinne, dass Sie anstelle eines öffentlich zugänglichen Sprachassistenten, einen ganz persönlichen mit Ihren eigenen Daten trainieren werden. Die Daten werden Ihnen gehören und nur Ihnen allein, ebenso wie das KI-Modell selbst. Ihre KI mag immer noch in der Cloud leben aber Ihre Daten werden in einer abgegrenzten Domäne existieren – frei von Werbetreibenden und Dritten, die sie möglicherweise durchforsten wollen, um ein statistisches Modell Ihrer Kaufabsicht zu erstellen.

Quelle: sorry alexa übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

Meine Sichtweise ist wie folgt:

  • Der Ansatz eine private KI als solche zu identifzieren und dem Nutzer die Möglichkeit zu geben exakt dafür auf seinem Gerät Einstellungen machen zu können, das wäre eine neue Qualität in der Zuordnung von Daten.
  • Mit so einer faktischen, administrativen Zuordnung würden z. B. laufend mitgehörte Daten (= Alexa, Cortana, Google und Siri) eine sofortige datenschutztechnische Zuordnung bekommen. Damit wären diese Daten nicht automatisch für „Dritte“ zu verwerten.

Der Artikel Sorry Alexa von Mike Walsh zeigt Tendenzen auf, die jeden von uns im Alltag treffen und um den Bogen mal ganz groß zu spannen, diese Entwicklungen sind vergleichbar mit einem Klimawandel und betreffen ebenfalls unseren gesamten Planeten. Vielleicht sollten wir ein weiteres Thema für den Freitag finden z. B. „Fridays for my data“ – denn man mag es nun glauben oder nicht, diese Entwicklung ist schneller als der Klimwandel und betrifft ebenso das Leben der jetzigen und kommenden Generationen.

Wie siehst Du das ? Brauchen wir ein „Fridays for my data“ ?

Den gesamten Artikel mit Video von Mike Walsh findet ihr hier: sorry alexa

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Euer Hybridbanker

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